Mineralstoffe - gesundheitserhaltende Mikronährstoffe

Tim Dapprich |

So wie auch Vitamine sind Mineralstoffe unabdingbar für die Aufrechterhaltung der körperlichen und geistigen Gesundheit. Angesichts der steigenden Verbreitung von Stoffwechselstörungen wie z.B. Diabetes mellitus Typ 2, finden Mineralstoffe zunehmendes Interesse in Ernährungsmedizin und präventiver Lebensführung. Insekten enthalten natürlicherweise viele Mineralstoffe. Wir stellen sie euch vor:

Eisen

Eisen kommt im Körper vor allem als Baustein von Hämoglobin vor, das für den Sauerstofftransport zuständig ist. Es wird insbesondere in Leber, Milz und Knochenmark gespeichert. Ein Mangel schränkt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ein, er kann durch die Aufnahme von 10 bis 15 mg/Tag verhindert werden. Eisenreiche Lebensmittel sind neben Fleisch und Leber Kürbiskerne, Hülsenfrüchte, Basilikum und Haferflocken. Achtung: Kaffee, Grüner Tee und Rotwein hemmen die Aufnahme von Eisen. Vitamin C dagegen begünstigt sie.

Magnesium

Magnesium spielt eine wichtige Rolle in der Synthese von Eiweiß und Nukleinsäure. Es ist wichtig für die Stabilisierung von biologischen Membranen und die Erhaltung der Membranpermeabilität (Durchlässigkeit). Dadurch hat Magnesium Einfluss auf die zelluläre Erregungsleitung und die Muskelarbeit. Deshalb ist die Versorgung mit diesem Nährstoff besonders für Sportler interessant. Die Aufnahme von Magnesium wird durch die Anwesenheit von Vitamin D und Eiweiß gefördert. Eine empfohlene Zufuhr beträgt 300 bis 350 mg/Tag.

Mangan

Der Menschliche Körper enthält etwa 10 mg Mangan, täglich werden 2 bis 5 mg durch die Nahrung aufgenommen. Über die Verstoffwechselung des Elements ist wenig bekannt, der Transport im Blut scheint aber analog zu Eisen abzulaufen. Mangan ist vor allem beim Aufbau von Bindegewebe und der Synthese von Proteinen und Fetten involviert. Die empfohlene Menge von 2 bis 5 mg/Tag lässt sich vor allem über Getreide und gründe Blattgemüse wie Spinat oder Kopfsalat erreicht.

Phosphor

Phosphor spielt eine bedeutende Rolle im Zellwandaufbau (als Baustein der Phosphorlipide) und ist gemeinsam mit Kalzium ein wesentlicher Bestandteil des Knochengewebes. Außerdem nimmt es an zahlreichen Stoffwechselreaktionen teil. Seine Absorption wird durch Vitamin D gefördert. Die von der DGE empfohlene tägliche Menge liegt bei 700 mg. Phosphor kommt nahezu in allen Lebensmitteln vor (v.a. in Hülsenfrüchten, Getreide und proteinhaltigen Lebensmitteln), so dass ein Mangel bei ausgewogener Ernährung nicht zu befürchten ist.

Kalium

Der Mineralstoff Kalium kommt vornehmlich im Zellinneren vor und ist vor allem für die Aufrechterhaltung des Membranpotenzials zuständig. Ein Mangel an Kalium beeinflusst somit die neuromuskuläre Erregbarkeit und kann u.a. zu Herzrhythmusstörungen führen. Wie Phosphor ist auch Kalium in den meisten Lebensmitteln enthalten, der tägliche Bedarf an 4.000 mg ist unkompliziert zu decken.

Zink

Zink wird nach Eisen als zweitwichtigstes Metall im lebenden Organismus angesehen. Ca. 2 bis 4 g Zink sind im menschlichen Körper vorhanden, das meiste davon in Prostata und Seminalflüssigkeit. Zink werden antioxidative Wirkungen nachgesagt, die die Alterung von Haut, Muskeln und Sinnesorganen verlangsamen sollen. Auch die Wundheilung wird durch Zink gefördert. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 7 bis 10 mg. Dieser Bedarf wird durch eine ausgewogene Ernährung gedeckt. Bei übermäßiger Supplementation kann es zu einer gestörten Mineralstoffaufnahme (induzierter Eisen- und Kupfermangel) kommen.

Kupfer

Auch Kupfer ist ein essentielles Spurenelement für Pflanzen, Tiere und den Menschen. Der Körper akkumuliert ca. 1 bis 2 mg Cu/kg Körpergewicht, vor allem in Muskeln, Knochen, Leber und Niere. Es spielt bei diversen Stoffwechselprozessen eine Rolle (z.B. bei Aminosäureoxidasen). Die Tagesdosis beträgt 1 bis 1,5 mg/Tag. Auch dieser Bedarf ist unproblematisch zu decken. Lebensmittel, die Kupfer beinhalten, sind u.a. Fische, Nüsse, grüne Gemüse, Gewürze und Kakao.

In dem naturbelassenen Insektenmehl isaacpure sind diese sieben Mineralstoffe in signifikanten Mengen vorhanden. Als Zutat beim Backen oder Kochen lassen sich Lebensmittel so ganz einfach mit gesunden Mikronährstoffen anreichern.